Ratgeber: Welcher Patiententransport passt zu wem?
Liegend, im Rollstuhl, sitzend — oder reicht ein Taxi? Was die Transportarten unterscheiden, wann ein Patiententransport sinnvoll ist und woran Sie einen guten erkennen.
Ein Patiententransport bringt Menschen, die nicht selbstständig unterwegs sein können, sicher zu Arzt, Spital, Therapie oder Reha — und wieder nach Hause. Welche Transportart passt, entscheidet eine einfache Frage: Können Sie sitzen, und wie viel Hilfe brauchen Sie? Im Notfall gilt immer die 144.
- Liegend, wenn Sitzen nicht möglich oder nicht erlaubt ist
- Im Rollstuhl, wenn Sie nur wenige Schritte gehen können
- Sitzend, wenn Sie Begleitung, aber keine Liege brauchen
- Von Tür zu Tür begleitet — nicht von Strassenrand zu Strassenrand
Welche Arten von Patiententransport gibt es?
Mobimed stimmt die Transportart auf Gesundheitszustand und Beweglichkeit ab. Die wichtigsten:
- Liegendtransport — auf der Patientenliege, mit einem zweiten geschulten Transporthelfer. Für die Zeit nach Operationen, bei starken Schmerzen oder wenn Sitzen nicht möglich ist.
- Rollstuhltransport — im eigenen Rollstuhl, über Rampe oder Hebebühne ins Fahrzeug, gesichert mit einem zugelassenen Rückhaltesystem. Kein Umsetzen nötig.
- Sitzendtransport — für medizinisch stabile Patienten, die beim Ein- und Aussteigen und auf dem Weg Unterstützung brauchen.
- Schwangerentransport — ruhige Fahrt zu Kontrollen oder ins Spital bei Geburtsbeginn.
- Reha- und Dialysefahrten — wiederkehrende Fahrten im festen Rhythmus, mit möglichst denselben Fahrerinnen und Fahrern.
Mobilität, Sicherheit und Belastung
Die falsche Transportart kann eine Fahrt unnötig anstrengend machen — oder gefährlich.
| Transportart | Für wen geeignet | Sicherheit | Risiko bei falscher Wahl | Belastung |
|---|---|---|---|---|
| Liegendtransport | Wer nicht sitzen darf oder kann: nach Operationen, bei starken Schmerzen, Bettlägerigkeit | Sehr hoch | Kreislaufprobleme und Schmerzen, wenn sitzend gefahren wird | Sehr gering |
| Rollstuhltransport | Wer im Rollstuhl sitzt oder nur wenige Schritte gehen kann | Hoch | Sturzgefahr beim Umsetzen in einen Autositz | Gering |
| Sitzendtransport | Wer sitzen kann, aber beim Ein- und Aussteigen Hilfe und Begleitung braucht | Hoch | Erschöpfung und Sturzgefahr ohne Begleitung | Mittel |
| Taxi oder private Fahrt | Wer selbstständig gehen, ein- und aussteigen kann | Gering | Keine Hilfe an der Tür, keine geschulte Begleitung | Hoch |
In vier Fragen zur richtigen Transportart
- Ist es ein Notfall?Dann wählen Sie die 144 — nicht Mobimed. Wir fahren nur Patienten in stabiler Verfassung.
- Dürfen oder können Sie sitzen?Wenn nein: Liegendtransport. Das gilt oft nach Hüft- oder Rückenoperationen.
- Sitzen Sie im Rollstuhl oder schaffen Sie nur wenige Schritte?Dann Rollstuhltransport — Sie bleiben im eigenen Rollstuhl und werden nicht umgesetzt.
- Können Sie sitzen, brauchen aber Hilfe und Begleitung?Dann Sitzendtransport — mit Begleitung von der Wohnung bis an den Empfang.
Unsicher? Rufen Sie uns unter 0800 670 670 (kostenlos) an — wir klären die passende Transportart gemeinsam mit Ihnen oder mit der Pflege.
Wann ist ein Patiententransport sinnvoll?
- Nach einer Operation oder einem Spitalaufenthalt
- Fahrten in die Rehabilitation oder zur Therapie
- Dialyse, Bestrahlung und andere wiederkehrende Termine
- Bei neurologischen oder altersbedingten Erkrankungen
- Wenn die Beweglichkeit im Alltag eingeschränkt ist
- Verlegungen zwischen Spitälern, Kliniken und Heimen
Patiententransport, Rollstuhltaxi oder Taxi?
Ein Taxi ist für Menschen gemacht, die selbstständig ein- und aussteigen können. Ein Rollstuhltaxi transportiert den Rollstuhl, die Begleitung endet aber meist am Fahrzeug. Ein Patiententransport geht weiter: Wir holen in der Wohnung ab, helfen über Treppen, sichern Patient und Rollstuhl mit zugelassenen Systemen, haben Sauerstoff und einen Defibrillator an Bord und begleiten bis an den Empfang oder auf die Station.
Für Spitäler, Heime und Angehörige heisst das: eine Fahrt, für die niemand freinehmen muss — und die Gewissheit, dass jemand dabei ist, der weiss, was zu tun ist. Mehr dazu beim Rollstuhlfahrdienst Basel.
Woran Sie einen guten Patiententransport erkennen
- Anerkennung durch den Interverband für Rettungswesen (IVR) — öffentlich nachprüfbar
- Geschultes Personal (IVR-Stufe 3 oder höher) statt blosser Fahrer
- Fahrzeuge mit Patientenliege, Rampe oder Hebebühne, Sauerstoff und Defibrillator
- Begleitung von Tür zu Tür, nicht nur von Adresse zu Adresse
- Klare Preisauskunft vor der Bestellung
Mobimed ist der erste IVR-anerkannte Patiententransportdienstleister der Nordwestschweiz. Zertifikat im IVR-Register prüfen.
Was kostet ein Patiententransport?
Der Preis hängt von Transportart, Distanz und Begleitaufwand ab — wir nennen ihn vor der Bestellung. Bei medizinisch notwendigen Transporten beteiligt sich die Grundversicherung in der Regel mit 50 Prozent, begrenzt auf einen jährlichen Höchstbetrag.
Kosten und Krankenkasse im Detail
Goran Jovic
Geschäftsführer von Mobimed Patiententransport GmbH. Verantwortet mit seinem Team Liegend-, Rollstuhl- und Sitzendtransporte in Basel, im Baselbiet, in der ganzen Schweiz und ins Ausland.
Team kennenlernenHäufige Fragen zum Patiententransport
Wann brauche ich einen Patiententransport statt eines Taxis?
Sobald Sie beim Ein- und Aussteigen Hilfe brauchen, nicht sicher allein gehen können, im Rollstuhl sitzen bleiben müssen oder nach einer Operation nicht sitzen dürfen. Ein Taxi fährt Sie von Strassenrand zu Strassenrand — ein Patiententransport holt Sie in der Wohnung ab, sichert Sie während der Fahrt und begleitet Sie bis an den Empfang.
Welche Transportart ist für mich die richtige?
Das hängt davon ab, ob Sie sitzen können und wie belastbar Sie sind. Wer nicht sitzen darf oder starke Schmerzen hat, fährt liegend. Wer im Rollstuhl sitzt oder nur wenige Schritte gehen kann, fährt im Rollstuhl. Wer sitzen kann, aber Begleitung braucht, fährt sitzend. Im Zweifel beraten wir Sie am Telefon.
Ist Mobimed ein Rettungsdienst?
Nein. Mobimed transportiert Patientinnen und Patienten in stabiler körperlicher Verfassung. Bei einem medizinischen Notfall wählen Sie in der Schweiz immer die 144.
Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?
Bei medizinisch notwendigen Transporten beteiligt sich die Grundversicherung in der Regel mit 50 Prozent, begrenzt auf einen jährlichen Höchstbetrag. Voraussetzung ist meist eine ärztliche Verordnung. Zusatzversicherungen decken oft mehr.
Brauche ich eine ärztliche Verordnung?
Für eine Beteiligung der Krankenkasse in der Regel ja. Ohne Verordnung können Sie den Transport trotzdem bestellen — dann tragen Sie die Kosten selbst.
Darf eine Begleitperson mitfahren?
Ja. Eine Begleitperson fährt bei jeder Transportart kostenlos mit.
Alle Transportarten: Liegendtransport · Rollstuhltransport · Sitzendtransport · Schwangerentransport · Transport für Menschen mit Behinderung · Rollstuhlfahrdienst Basel · Verlegungsfahrten · Rehafahrten · Untersuchungsfahrten · Fahrten zum Arzt · Fahrdienst für Senioren · Dialysefahrten · Flughafentransfer · Rückholdienst & Auslandfahrten
Transport bestellen — online, direkt an die Disposition
Auftraggeber, Patient, Termin — ein Formular, das direkt bei unserer Disposition ankommt. Lieber telefonisch? Auch gut.

Der erste IVR-anerkannte Patiententransport der Nordwestschweiz
Die Anerkennung durch den Interverband für Rettungswesen (IVR/IAS) ist keine Selbstauskunft, sondern das Ergebnis einer externen Prüfung von Fahrzeugen, Ausrüstung, Ausbildung und Abläufen. Mobimed hat sie als erster Patiententransportdienstleister der Nordwestschweiz erhalten — und trägt sie bis heute.
Zertifikat im IVR-Register prüfen

