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Liegendtransport in Basel und der Nordwestschweiz

Für Spitäler, Kliniken, Alters- und Pflegeheime, Arztpraxen und Privatpersonen

Kurz erklärt

Das Wichtigste zuerst

Ein Liegendtransport bringt Patientinnen und Patienten, die nicht sitzen können oder dürfen, auf einer Patientenliege ans Ziel: von Bett zu Bett, mit zwei Personen, Sauerstoff und Defibrillator an Bord. Mobimed fährt Liegendtransporte in Basel, im Baselland und auf Wunsch in die ganze Schweiz, als erster IVR-anerkannter Patiententransportdienst der Nordwestschweiz. Für stabile Patienten, kein Notfalldienst: Im Notfall gilt die 144.

Schritt für Schritt

So ist ein Liegendtransport ausgestattet

Patientenliege, zweiter Transporthelfer, Sauerstoff und Defibrillator: Das ist bei jedem Liegendtransport an Bord.

Fahrzeug wird vorbereitetUnterwegs, durchgehend begleitet
Liegend & begleitet
  1. PatientenliegeFahrbar, gefedert, mit Fixiergurten
  2. Zweiter TransporthelferSpeziell geschult, fährt hinten mit
  3. Sauerstoff an Bord
  4. Erstversorgung & DefibrillatorMaterial für die notfallmedizinische Erstversorgung
  5. Überwachte FahrtDer Patient ist die ganze Fahrt im Blick
Schematische Darstellung des Innenraums.
Wofür

Typische Einsätze

  • Verlegungsfahrten zwischen Spitälern und Kliniken
  • Rückkehr nach Hause nach einem Spitalaufenthalt
  • Dialysefahrten bei eingeschränkter Sitzfähigkeit
  • Untersuchungs- und Behandlungsfahrten
  • Auslandfahrten und Rückholungen
Liegendtransport in Basel: Zwei Mitarbeitende von Mobimed schieben eine Patiententrage über die Rampe ins Fahrzeug

Wann braucht es einen Liegendtransport?

Ein Liegendtransport ist angezeigt, wenn eine sitzende Position für den Patienten nicht möglich, nicht zumutbar oder medizinisch nicht sinnvoll ist. Das betrifft häufig die Zeit direkt nach einer Operation, Patienten mit starken Schmerzen, Kreislaufproblemen bei aufrechter Haltung oder mit ausgeprägter Immobilität.

Typische Anlässe sind der Spitalaustritt nach einer Hüft-, Knie- oder Rückenoperation, solange das Sitzen noch nicht erlaubt ist; die Verlegung vom Akutspital in die Reha oder in eine andere Klinik; die Heimkehr bettlägeriger Menschen nach einem Spitalaufenthalt; der Eintritt ins Pflegeheim; Untersuchungen wie MRI oder CT für Bewohnerinnen und Bewohner, die das Bett nicht verlassen können; und Dialysefahrten, wenn die Kraft fürs Sitzen fehlt.

Ob liegend oder sitzend gefahren wird, entscheidet in der Regel die Ärztin oder die Station. Sind Sie unsicher, beraten wir Sie am Telefon unter 0800 670 670 und klären die Transportart mit Ihnen.

Gegenüber einer sitzenden Beförderung ist die Belastung im Liegen deutlich geringer: Der Kreislauf wird entlastet, Erschütterungen werden über die gefederte Liege abgefangen, und der Patient muss weder ein- noch aussteigen. Die Lagerung übernimmt unser Personal vollständig.

Ausstattung unserer Liegendtransport-Fahrzeuge

Jedes Fahrzeug, das wir für Liegendtransporte einsetzen, erfüllt die dafür vorgeschriebenen Anforderungen. Zur Standardausrüstung gehören eine fahrbare Patientenliege mit Fixiergurten, Sauerstoff, Material für die notfallmedizinische Erstversorgung sowie ein Defibrillator an Bord.

Die Begleitung übernimmt ein zweiter Transporthelfer, der für diese Aufgabe geschult ist und den Patienten während der Fahrt durchgehend im Blick behält. Eine Begleitperson aus dem Umfeld des Patienten fährt auf Wunsch kostenlos mit.

Von Bett zu Bett — mit den Abläufen eines Rettungsdienstes

Wir holen Sie dort ab, wo Sie liegen: im Bett zu Hause, im Zimmer des Pflegeheims oder auf der Station. Am Ziel bringen wir Sie bis ans Bett oder ins Untersuchungszimmer. Lagerung, Umlagerung und Übergabe laufen nach denselben Abläufen wie im Rettungsdienst — nur eben für Patientinnen und Patienten in stabilem Zustand.

Wir begleiten bis zur Anmeldung und fahren erst los, wenn das Pflegepersonal Sie übernommen hat. Gibt es im Haus keinen Lift, tragen wir Sie mit dem Tragstuhl oder auf der Trage die Treppe hinauf und hinunter.

Wichtig: Wir sind kein Notfalldienst

Unser Leistungsangebot ist auf Patienten in stabiler körperlicher Verfassung ausgelegt. In Notfallsituationen können wir keine Unterstützung anbieten.

Notfallversorgung, Medikamentengabe und die Aufrechterhaltung von Vitalfunktionen müssen zwingend von der Ambulanz übernommen werden. Wählen Sie im Notfall die 144.

Bilder

So läuft der Liegendtransport bei uns

Eigene Aufnahmen aus Basel — zum Anklicken und Grossansehen.

Antworten

Häufige Fragen zum Liegendtransport

Was ist ein Liegendtransport?

Ein Liegendtransport ist ein Krankentransport, bei dem der Patient auf einer Patientenliege statt auf einem Sitz befördert wird — etwa nach einer Operation, bei starken Schmerzen oder wenn Sitzen nicht möglich ist. Ein zweiter, geschulter Transporthelfer überwacht ihn während der Fahrt; Sauerstoff und Defibrillator sind an Bord. Ein Liegendtransport ist kein Rettungseinsatz: Im Notfall gilt die 144.

Fährt beim Liegendtransport immer eine zweite Person mit?

Ja. Bei jedem Liegendtransport begleitet ein zweiter, speziell geschulter Transporthelfer die Fahrt und überwacht den Patienten durchgehend. Das ist bei uns Standard und nicht zubuchbar.

Kann eine Angehörige oder ein Angehöriger mitfahren?

Ja, eine Begleitperson fährt kostenlos mit. Bitte geben Sie das bei der Bestellung an, damit wir den Platz einplanen.

Was, wenn es im Haus keinen Lift hat?

Dann tragen wir. Mit Tragstuhl oder Trage bringen wir Sie die Treppe hinunter bis ins Fahrzeug und am Ziel wieder hinauf bis ans Bett. Geben Sie bei der Bestellung an, in welchem Stock Sie wohnen, damit wir genügend Personal einplanen.

Wie weit im Voraus muss ich einen Liegendtransport bestellen?

Planbare Transporte melden Sie idealerweise einen Tag im Voraus an. Kurzfristige Aufträge nehmen wir entgegen, sobald ein Fahrzeug verfügbar ist — rufen Sie uns dafür direkt unter 0800 670 670 an.

Ist ein Liegendtransport dasselbe wie ein Krankenwagen?

Nein. Ein Krankenwagen beziehungsweise eine Ambulanz ist für Notfälle mit medizinischer Versorgung während der Fahrt vorgesehen. Der Liegendtransport befördert medizinisch stabile Patienten liegend und begleitet — ohne Notfallversorgung.

Braucht es für einen Liegendtransport eine ärztliche Verordnung?

Für die Fahrt selbst nicht, Sie können einen Liegendtransport auch privat buchen. Damit sich die Krankenkasse beteiligt, braucht es in der Regel eine ärztliche Verordnung, die festhält, dass der Transport medizinisch notwendig ist und eine andere Beförderung nicht zumutbar wäre. Beim Spitalaustritt stellt sie meist die Station aus.

Was kostet ein Liegendtransport, und zahlt die Krankenkasse?

Den Preis nennen wir Ihnen vorab am Telefon unter 0800 670 670 (kostenlos); er hängt von Distanz und Aufwand ab, ein Liegendtransport mit zwei Personen kostet mehr als eine sitzende Fahrt. Ist er medizinisch notwendig und verordnet, übernimmt die Grundversicherung in der Regel 50 Prozent, bis zu einem jährlichen Höchstbetrag. Eine Zusatzversicherung deckt oft einen Teil des Rests.

Fahren Sie Liegendtransporte auch ausserhalb der Region Basel?

Ja. Unser Schwerpunkt sind Basel-Stadt, Basel-Landschaft und die Nordwestschweiz, Liegendtransporte fahren wir aber auch in die übrige Schweiz und ins Ausland, zum Beispiel für eine Verlegung in eine Klinik näher bei der Familie. Für Rückholungen aus dem Ausland gibt es unseren Rückholdienst.

Auftrag erteilen

Transport bestellen — online, direkt an die Disposition

Auftraggeber, Patient, Termin — ein Formular, das direkt bei unserer Disposition ankommt. Lieber telefonisch? Auch gut.

Qualitätssiegel IVR-IAS «Approved Medical Transport» von Mobimed Patiententransport, erster IVR-anerkannter Betrieb der Nordwestschweiz
Geprüft, nicht behauptet

Der erste IVR-anerkannte Patiententransport der Nordwestschweiz

Die Anerkennung durch den Interverband für Rettungswesen (IVR/IAS) ist keine Selbstauskunft, sondern das Ergebnis einer externen Prüfung von Fahrzeugen, Ausrüstung, Ausbildung und Abläufen. Mobimed hat sie als erster Patiententransportdienstleister der Nordwestschweiz erhalten — und trägt sie bis heute.

Zertifikat im IVR-Register prüfen
Von Krankenkassen anerkanntUnsere Transporte werden von den Schweizer Krankenversicherern als medizinische Transporte anerkannt.
Spitäler vertrauen unsUniversitätsspital Basel · Universitäts-Kinderspital beider Basel (UKBB) · Universitäre Altersmedizin Felix Platter · Kantonsspital Baselland Liestal und 12 weitere
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