
Sitzendtransport
Der Sitzendtransport ist die richtige Wahl für medizinisch stabile Patienten, die während der Fahrt sitzen können, beim Ein- und Aussteigen aber Unterstützung brauchen.
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Glossar · Transportarten · auch: Tragestuhl, Treppentransport, Treppenstuhl
Ein Tragstuhl ist ein leichter, gepolsterter Stuhl mit Gurten und Tragegriffen, mit dem Patienten sicher über Treppen getragen werden. Er kommt zum Einsatz, wenn ein Haus keinen Lift hat oder das Treppenhaus zu eng für Liege oder Rollstuhl ist, und wird immer von zwei geschulten Personen geführt.
Auch genannt: Tragestuhl · Treppentransport · Treppenstuhl · Evakuierungsstuhl
In Basel stehen viele Altbauten ohne Lift, mit schmalen Treppenhäusern und engen Kurven. Für Menschen, die nicht mehr sicher Treppen steigen können, wird die eigene Wohnung damit zum Hindernis — beim Spitaleintritt, beim Arzttermin oder bei der Heimkehr nach einer Operation. Der Tragstuhl löst genau dieses Problem: Er ist schmal, wendig und für den Weg über Treppen gebaut.
Eine Patientenliege lässt sich in engen Treppenhäusern oft nicht drehen, ein Rollstuhl ist über Treppen nicht sicher zu tragen. Der Tragstuhl ist dafür ausgelegt.
Die Person setzt sich in der Wohnung in den Tragstuhl und wird mit Gurten gesichert. Zwei Mitarbeitende tragen den Stuhl — eine Person oben, eine unten — Stufe für Stufe hinunter. Manche Modelle haben Raupen, die auf den Stufenkanten gleiten und das Gewicht abfangen. Unten angekommen, geht es auf die Liege, in den Rollstuhl oder direkt ins Fahrzeug.
Wichtig ist das Zusammenspiel der beiden Träger: ruhige, angekündigte Bewegungen und ein sicherer Halt geben der Person Vertrauen. Darum führt bei Mobimed nie eine Person allein den Tragstuhl.
Sagen Sie bei der Bestellung, in welchem Stockwerk die Wohnung liegt, ob es einen Lift gibt und wie eng das Treppenhaus ist. Auch das ungefähre Körpergewicht hilft bei der Planung. Dann kommen wir mit dem richtigen Material und genug Personal. Der Tragstuhl lässt sich mit jeder Transportart kombinieren — sitzend, im Rollstuhl oder liegend.
Neben dem klassischen Tragstuhl gibt es elektrische Treppensteiger, die sich selbst Stufe für Stufe bewegen. Sie eignen sich vor allem für regelmässige Fahrten im selben Haus. Ein fest eingebauter Treppenlift ist eine Lösung für den Alltag, braucht aber Planung, Bewilligung und Zeit.
Für die Übergangszeit — etwa nach einer Operation, bis die Treppe wieder geht oder der Treppenlift eingebaut ist — ist der Tragstuhltransport die einfachste Lösung. Er braucht keine Installation und ist bei jeder Fahrt flexibel einsetzbar.
Der Tragstuhl kommt übrigens nicht nur in Wohnhäusern zum Einsatz, sondern auch in älteren Praxisgebäuden, bei Ferienwohnungen oder überall dort, wo zwischen Eingang und Lift einige Stufen liegen. Schon wenige Stufen können für einen geschwächten Patienten unüberwindbar sein — mit dem Tragstuhl sind sie in Sekunden geschafft, ohne Risiko für Patient und Personal.
Lisbeth, 84, wohnt seit 50 Jahren im vierten Stock eines Altbaus im St. Johann. Seit einem Sturz schafft sie die Treppen nicht mehr. Für ihren Termin in der Altersmedizin bestellt ihr Sohn einen Sitzendtransport und gibt «4. Stock, kein Lift» an. Zwei Mitarbeitende tragen Lisbeth im Tragstuhl hinunter, fahren sie zum Termin und tragen sie danach wieder hinauf.

Der Sitzendtransport ist die richtige Wahl für medizinisch stabile Patienten, die während der Fahrt sitzen können, beim Ein- und Aussteigen aber Unterstützung brauchen.
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Unser privater Fahrdienst für Seniorinnen und Senioren bringt Sie zum Arzt, ins Spital, zur Therapie, zum Coiffeur oder zu Familienbesuchen — und wieder nach Hause.
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Beim Liegendtransport wird der Patient auf einer Patientenliege in einem eigens dafür ausgerüsteten Fahrzeug transportiert.
Mehr erfahren: LiegendtransportJa, wenn er von zwei geschulten Personen durchgeführt wird. Die Person ist mit Gurten gesichert, die Träger sprechen jeden Schritt ab.
Der Aufwand für Tragstuhl und zweite Person fliesst in den Preis ein. Die genaue Auskunft erhalten Sie vor der Bestellung unter 0800 670 670 (kostenlos).
Auftraggeber, Patient, Termin — ein Formular, das direkt bei unserer Disposition ankommt. Lieber telefonisch? Auch gut.

Die Anerkennung durch den Interverband für Rettungswesen (IVR/IAS) ist keine Selbstauskunft, sondern das Ergebnis einer externen Prüfung von Fahrzeugen, Ausrüstung, Ausbildung und Abläufen. Mobimed hat sie als erster Patiententransportdienstleister der Nordwestschweiz erhalten — und trägt sie bis heute.
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