
Liegendtransport
Beim Liegendtransport wird der Patient auf einer Patientenliege in einem eigens dafür ausgerüsteten Fahrzeug transportiert.
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Glossar · Ausrüstung · auch: Fahrtrage, Krankentrage, Patientenliege
Eine Patiententrage, auch Fahrtrage genannt, ist eine fahrbare Liege, auf der Patientinnen und Patienten liegend transportiert werden. Sie lässt sich in der Höhe verstellen, rollt auf Rädern bis ans Bett und wird im Fahrzeug auf einem festen Tragetisch verriegelt. Sie ist das zentrale Ausrüstungsstück jedes Liegendtransports.
Auch genannt: Fahrtrage · Krankentrage · Patientenliege · Rolltrage
Eine moderne Fahrtrage besteht aus einem stabilen Fahrgestell mit Rädern und einer gepolsterten Liegefläche. Das Kopfteil lässt sich aufstellen, damit der Oberkörper erhöht liegen kann — das ist für viele Menschen mit Atembeschwerden oder nach Operationen angenehmer. Seitliche Gurte halten die Person auf der Liege, ohne einzuengen.
Das Fahrgestell ist höhenverstellbar. So kann die Trage auf Bettniveau abgesenkt werden, damit der Patient möglichst ohne Anheben vom Bett auf die Liege gleitet. Für die Fahrt wird die Trage auf die passende Höhe gebracht und über eine Rampe oder eine Ladevorrichtung ins Fahrzeug geschoben.
Im Fahrzeug wird die Fahrtrage auf einem Tragetisch verriegelt. Diese Verankerung verhindert, dass die Liege beim Bremsen oder in Kurven verrutscht. Zusätzlich sichern Gurte die Person auf der Trage. Erst wenn beides geprüft ist, fährt das Fahrzeug los.
Beim Liegendtransport von Mobimed fährt neben der Fahrerin oder dem Fahrer immer ein zweiter, speziell geschulter Transporthelfer mit. Er sitzt beim Patienten, beobachtet ihn während der ganzen Fahrt und kann reagieren, wenn es ihm nicht gut geht. An Bord sind Sauerstoff, Material zur notfallmedizinischen Erstversorgung und ein Defibrillator.
Eine Fahrtrage braucht, wer nicht sitzen darf oder nicht sitzen kann. Typische Situationen sind die Heimfahrt nach einer Hüft- oder Rückenoperation, starke Schmerzen, Bettlägerigkeit, ausgeprägte Schwäche nach einer langen Krankheit oder eine Verlegung zwischen zwei Spitälern. Ob ein Transport liegend erfolgen muss, entscheidet im Zweifel die Ärztin oder der Arzt.
Wichtig ist die Abgrenzung zum Rettungsdienst: Auch wenn Rettungswagen ebenfalls Tragen haben, ist ein Liegendtransport kein Notfalleinsatz. Er ist für Menschen in stabiler körperlicher Verfassung gedacht. Bei einem medizinischen Notfall gilt in der Schweiz immer die Notrufnummer 144.
Nicht jede Wohnung ist mit einer Trage erreichbar. In Altbauten mit engem Treppenhaus oder kleinem Lift kommt deshalb oft ein Tragestuhl zum Einsatz: Der Patient wird sitzend über die Treppe gebracht und erst beim Fahrzeug auf die Fahrtrage umgelagert. Geben Sie bei der Bestellung an, in welchem Stock die Wohnung liegt und ob es einen Lift gibt — dann wird das passende Material eingeplant.
Margrit, 78, wird nach einer Hüftoperation aus einem Basler Spital entlassen. Sitzen darf sie noch nicht. Die Station bestellt einen Liegendtransport. Zwei Mitarbeitende holen sie im Zimmer ab, lagern sie mit möglichst wenig Bewegung vom Bett auf die abgesenkte Fahrtrage, sichern sie mit den Gurten und verriegeln die Trage im Fahrzeug. Zu Hause in Binningen bringen sie Margrit bis ins Schlafzimmer.

Beim Liegendtransport wird der Patient auf einer Patientenliege in einem eigens dafür ausgerüsteten Fahrzeug transportiert.
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Bei einer Verlegungsfahrt bringen wir Patientinnen und Patienten von einer Institution in die nächste: vom Spital in eine andere Klinik, vom Akutspital ins Pflegeheim oder von der Klinik zurück ins Spital.
Mehr erfahren: Verlegungsfahrten
Mit Rehafahrten bringen wir Sie nach einem Spitalaufenthalt in die Rehaklinik und nach dem Aufenthalt wieder nach Hause — liegend, im Rollstuhl oder sitzend, mit Gepäck und Hilfsmitteln.
Mehr erfahren: RehafahrtenIm Alltag werden die Begriffe oft gleich verwendet. Eine Bahre ist meist eine einfache Trage ohne Fahrgestell. Eine Fahrtrage hat Räder, ist höhenverstellbar und wird im Fahrzeug fest verriegelt.
Ja. Bei Mobimed fährt eine Begleitperson bei jeder Transportart kostenlos mit. Geben Sie das bei der Bestellung an, damit der Platz eingeplant wird.
Die Trage wird auf Bettniveau abgesenkt und der Patient wird mit Gleittüchern oder mit Hilfe von zwei Personen hinübergelagert. So muss niemand angehoben oder gezogen werden.
Auftraggeber, Patient, Termin — ein Formular, das direkt bei unserer Disposition ankommt. Lieber telefonisch? Auch gut.

Die Anerkennung durch den Interverband für Rettungswesen (IVR/IAS) ist keine Selbstauskunft, sondern das Ergebnis einer externen Prüfung von Fahrzeugen, Ausrüstung, Ausbildung und Abläufen. Mobimed hat sie als erster Patiententransportdienstleister der Nordwestschweiz erhalten — und trägt sie bis heute.
Zertifikat im IVR-Register prüfen