
Liegendtransport
Beim Liegendtransport wird der Patient auf einer Patientenliege in einem eigens dafür ausgerüsteten Fahrzeug transportiert.
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Glossar · Transportarten · auch: Krankentransport, Patientenfahrt, Krankenfahrt
Ein Patiententransport ist die begleitete Beförderung eines kranken, verletzten oder in seiner Mobilität eingeschränkten Menschen, der medizinisch stabil ist — zum Arzt, ins Spital, in die Reha oder nach Hause. Gefahren wird liegend, im Rollstuhl oder sitzend, mit geschultem Personal und speziell ausgerüsteten Fahrzeugen. Ein Patiententransport ist kein Rettungseinsatz: Im Notfall gilt in der Schweiz die Nummer 144.
Auch genannt: Krankentransport · Patientenfahrt · Krankenfahrt · qualifizierter Krankentransport
Ein Patiententransport richtet sich an Menschen, die eine Fahrt nicht allein, nicht mit dem öffentlichen Verkehr und nicht im normalen Auto bewältigen können — aber keinen Notarzt brauchen. Typisch sind ältere Menschen nach einem Spitalaufenthalt, Patientinnen nach einer Operation, Menschen im Rollstuhl, Dialysepatienten oder Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeheimen, die zu einer Untersuchung müssen.
Entscheidend ist der Zustand während der Fahrt: Der Patient muss medizinisch stabil sein. Braucht jemand unterwegs eine Überwachung durch eine Notärztin, Medikamente oder lebenserhaltende Massnahmen, ist das ein Fall für den Rettungsdienst und nicht für den Patiententransport.
Je nach Beweglichkeit wählt man zwischen drei Arten. Beim Liegendtransport liegt der Patient auf einer Patientenliege — etwa nach einer Hüftoperation oder wenn Sitzen nicht erlaubt ist. Beim Rollstuhltransport bleibt er im eigenen Rollstuhl sitzen; das Fahrzeug hat eine Rampe oder Hebebühne. Beim Sitzendtransport fährt er auf einem normalen Sitz, bekommt aber Hilfe beim Ein- und Aussteigen und Begleitung bis ans Ziel.
Daneben gibt es Fahrten mit besonderem Anlass: Verlegungen zwischen Spitälern, Fahrten in die Rehabilitation, regelmässige Dialysefahrten oder Rückholungen aus dem Ausland. Die Transportart bleibt dieselbe, der Ablauf wird auf den Anlass zugeschnitten.
Ein professioneller Anbieter holt an der Wohnungstür oder auf der Station ab, nicht am Strassenrand. Das Personal ist für den Umgang mit Patienten ausgebildet, die Fahrzeuge sind für Liege und Rollstuhl ausgerüstet, und der Patient wird während der Fahrt gesichert. In der Schweiz ist die Anerkennung durch den Interverband für Rettungswesen (IVR) ein öffentlich prüfbarer Qualitätsnachweis.
Mobimed ist der erste IVR-anerkannte Patiententransportdienstleister der Nordwestschweiz. Im Liegendtransport fährt immer ein zweiter, geschulter Transporthelfer mit; an Bord sind Sauerstoff, Material zur Erstversorgung und ein Defibrillator. Eine Begleitperson fährt kostenlos mit.
Ist der Transport medizinisch notwendig und ärztlich verordnet, beteiligt sich die Grundversicherung in der Regel mit 50 Prozent der Kosten, höchstens mit 500 Franken pro Kalenderjahr. Den Rest tragen eine Zusatzversicherung, unter Umständen die Ergänzungsleistungen oder der Patient selbst. Ohne Verordnung lässt sich ein Patiententransport trotzdem privat bestellen.
Ruth, 78, wohnt im dritten Stock in Basel-Gundeldingen und wird nach einer Knieoperation aus dem Spital entlassen. Sitzen darf sie, Treppensteigen noch nicht. Die Station bestellt einen Sitzendtransport mit Tragstuhl: Zwei Mitarbeitende holen Ruth im Zimmer ab, fahren sie nach Hause und tragen sie im Tragstuhl die Treppe hinauf bis in die Wohnung. Ihre Tochter fährt kostenlos mit.

Beim Liegendtransport wird der Patient auf einer Patientenliege in einem eigens dafür ausgerüsteten Fahrzeug transportiert.
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Beim Rollstuhltransport bleibt der Patient in seinem eigenen Rollstuhl sitzen.
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Der Sitzendtransport ist die richtige Wahl für medizinisch stabile Patienten, die während der Fahrt sitzen können, beim Ein- und Aussteigen aber Unterstützung brauchen.
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Bei einer Verlegungsfahrt bringen wir Patientinnen und Patienten von einer Institution in die nächste: vom Spital in eine andere Klinik, vom Akutspital ins Pflegeheim oder von der Klinik zurück ins Spital.
Mehr erfahren: VerlegungsfahrtenDer Patient selbst, Angehörige, das Spital, das Pflegeheim, die Spitex oder die Arztpraxis. Bei Mobimed geht das online über das Auftragsformular oder telefonisch unter 0800 670 670 (kostenlos).
Nein. Der Krankenwagen im Sinne des Rettungsdienstes kommt im Notfall über die 144 und versorgt Patienten medizinisch. Ein Patiententransport fährt geplante Fahrten für Patienten in stabiler Verfassung.
Idealerweise einen Tag im Voraus. Kurzfristige Fahrten sind möglich, wenn ein Fahrzeug frei ist — am besten rufen Sie dafür direkt an.
Auftraggeber, Patient, Termin — ein Formular, das direkt bei unserer Disposition ankommt. Lieber telefonisch? Auch gut.

Die Anerkennung durch den Interverband für Rettungswesen (IVR/IAS) ist keine Selbstauskunft, sondern das Ergebnis einer externen Prüfung von Fahrzeugen, Ausrüstung, Ausbildung und Abläufen. Mobimed hat sie als erster Patiententransportdienstleister der Nordwestschweiz erhalten — und trägt sie bis heute.
Zertifikat im IVR-Register prüfen