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Krankenrücktransport

Glossar · Transportarten · auch: Repatriierung, Rückholung, Rücktransport aus dem Ausland

Kurz erklärt

Das Wichtigste in Kürze

Ein Krankenrücktransport — auch Repatriierung oder Rückholung — bringt eine Person, die im Ausland oder fern des Wohnorts erkrankt oder verunfallt ist, nach Hause oder in ein Spital in Wohnortnähe. Er kann auf dem Landweg, mit dem Linienflug in Begleitung oder per Ambulanzjet erfolgen. Die Grundversicherung übernimmt Rücktransporte aus dem Ausland in der Regel nicht.

Auch genannt: Repatriierung · Rückholung · Rücktransport aus dem Ausland · Rückholdienst

Wann ein Rücktransport sinnvoll ist

Wer in den Ferien einen Unfall hat oder schwer erkrankt, möchte die weitere Behandlung oft zu Hause machen: in der eigenen Sprache, nahe bei der Familie, bei der vertrauten Ärztin. Auch wer nach einer Operation im Ausland noch nicht selbst reisen kann, braucht einen begleiteten Rücktransport. Voraussetzung ist, dass der Patient transportfähig ist — das beurteilen die behandelnden Ärzte vor Ort.

Landweg, Linienflug oder Ambulanzjet

Aus den Nachbarländern und dem nahen europäischen Ausland ist der bodengebundene Rücktransport im Patiententransportfahrzeug oft die einfachste Lösung: liegend oder sitzend, mit Pausen und ohne Umsteigen. Bei weiten Strecken kommt ein Linienflug mit medizinischer Begleitung in Frage, bei schwer kranken Patienten ein Ambulanzjet — das organisieren in der Regel die Versicherung oder eine Schutzorganisation.

Mobimed übernimmt bodengebundene Rücktransporte in der Schweiz und im europäischen Ausland, liegend, im Rollstuhl oder sitzend. Intensiv- und Beatmungstransporte gehören nicht dazu.

Wer die Kosten trägt

Die obligatorische Grundversicherung deckt Rücktransporte aus dem Ausland in der Regel nicht. Übernommen werden sie häufig von einer Reiseversicherung, einer Zusatzversicherung mit Auslanddeckung, einem Kreditkarten-Schutzbrief oder einer Schutzorganisation, bei der man Mitglied ist. Wichtig: Viele Versicherungen verlangen, dass der Rücktransport vorher mit ihnen abgesprochen wird.

Klären Sie deshalb zuerst mit Ihrer Versicherung, was gedeckt ist, und lassen Sie sich die Kostengutsprache geben, bevor der Transport organisiert wird.

Was Angehörige vorbereiten können

Hilfreich sind ein ärztlicher Bericht zur Transportfähigkeit, die Adresse des Spitals im Ausland mit Ansprechperson, die Zieladresse in der Schweiz und die Angaben zur Versicherung. Mit diesen Informationen lässt sich die Fahrt rasch planen. Bei Mobimed besprechen wir Ablauf, Zeitfenster und Kosten vorab persönlich.

Rücktransport innerhalb der Schweiz

Ein Rücktransport muss nicht über die Grenze führen. Auch wer im Tessin, im Wallis oder im Berner Oberland erkrankt oder verunfallt ist, möchte oft so rasch wie möglich in ein Spital oder nach Hause in die Region Basel verlegt werden. Solche innerschweizerischen Rückholungen fahren wir liegend, sitzend oder im Rollstuhl.

Hier gelten die Regeln der Grundversicherung für Transporte: Bei medizinischer Notwendigkeit übernimmt sie die Hälfte der Kosten, höchstens 500 Franken pro Kalenderjahr. Zusatzversicherungen decken häufig mehr — fragen Sie vorab nach.

Aus der Praxis

Nach dem Skiunfall aus dem Schwarzwald zurück

Thomas, 58, aus Pratteln, bricht sich beim Skifahren im Schwarzwald das Bein und wird in einem deutschen Spital operiert. Nach einer Woche darf er nach Hause, aber noch nicht sitzen. Seine Reiseversicherung gibt die Kostengutsprache, Mobimed holt ihn liegend ab und bringt ihn direkt ins Kantonsspital Baselland in Liestal zur Weiterbehandlung.

Patiententrage am Heck eines Mobimed-Fahrzeugs
Passende Leistungen

Das fahren wir für Sie

Alle Dienstleistungen
Fahrzeug von Mobimed Patiententransport unterwegs auf der Strasse

Rückholdienst & Auslandfahrten

Über unseren Rückholdienst organisieren wir den bodengebundenen Rücktransport nach Hause oder in eine Klinik zur Weiterbehandlung — national wie international.

Mehr erfahren: Rückholdienst & Auslandfahrten
Zwei Mitarbeiter von Mobimed schieben eine Patiententrage über die Rampe ins Fahrzeug

Liegendtransport

Beim Liegendtransport wird der Patient auf einer Patientenliege in einem eigens dafür ausgerüsteten Fahrzeug transportiert.

Mehr erfahren: Liegendtransport
Antworten

Häufige Fragen: Krankenrücktransport

Zahlt die Krankenkasse einen Rücktransport aus dem Ausland?

Die Grundversicherung in der Regel nicht. Meist übernimmt eine Reise- oder Zusatzversicherung oder eine Schutzorganisation — oft nur nach vorheriger Absprache.

Fahren Sie auch Rücktransporte aus dem Ausland?

Ja, bodengebunden in der Schweiz und im europäischen Ausland, liegend, im Rollstuhl oder sitzend. Ablauf und Kosten besprechen wir vorab persönlich.

Auftrag erteilen

Transport bestellen — online, direkt an die Disposition

Auftraggeber, Patient, Termin — ein Formular, das direkt bei unserer Disposition ankommt. Lieber telefonisch? Auch gut.

IVR/IAS Quality Recognition — Approved Medical Transport, Qualitätssiegel für Mobimed Patiententransport
Geprüft, nicht behauptet

Der erste IVR-anerkannte Patiententransport der Nordwestschweiz

Die Anerkennung durch den Interverband für Rettungswesen (IVR/IAS) ist keine Selbstauskunft, sondern das Ergebnis einer externen Prüfung von Fahrzeugen, Ausrüstung, Ausbildung und Abläufen. Mobimed hat sie als erster Patiententransportdienstleister der Nordwestschweiz erhalten — und trägt sie bis heute.

Zertifikat im IVR-Register prüfen
Von Krankenkassen anerkanntUnsere Transporte werden von den Schweizer Krankenversicherern als medizinische Transporte anerkannt.
Spitäler vertrauen unsKantonsspital Baselland Liestal · Bruderholzspital · Spital Laufen · Stiftung Alters- & Pflegeheime Binningen
365 Tage im Jahr für Sie daMo – Fr 06:00–22:00 Uhr, Sa – So und an Feiertagen 08:00–22:00 Uhr.
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