
Liegendtransport
Beim Liegendtransport wird der Patient auf einer Patientenliege in einem eigens dafür ausgerüsteten Fahrzeug transportiert.
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Glossar · Qualität und Personal · auch: Transportsanitäterin, Transportsanitäter mit eidg. Fachausweis, TS
Transportsanitäterinnen und Transportsanitäter sind Fachpersonen im Rettungswesen mit eidgenössischem Fachausweis. Sie betreuen Patientinnen und Patienten während Kranken- und Patiententransporten, unterstützen Rettungsteams und übernehmen Verantwortung für die sichere Durchführung von Transporten.
Auch genannt: Transportsanitäterin · Transportsanitäter mit eidg. Fachausweis · TS · Sanitäter im Krankentransport
Im Patiententransport beginnt die Arbeit nicht beim Fahrzeug, sondern beim Patienten: Transportsanitäter beurteilen, ob die Person transportfähig ist, wählen die richtige Lagerung, übernehmen Patientinnen auf der Station und übergeben sie am Ziel mit den nötigen Informationen. Während der Fahrt beobachten sie Atmung, Bewusstsein und Befinden und reagieren, wenn sich etwas verändert.
Dazu kommen Aufgaben rund um das Fahrzeug: Kontrolle von Sauerstoff, Defibrillator und Notfallmaterial, Hygiene nach jedem Einsatz und die Dokumentation der Fahrt. Bei Liegendtransporten und Verlegungen ist die Kombination aus Fachwissen und Ruhe entscheidend.
Der Beruf wird mit einer eidgenössischen Berufsprüfung abgeschlossen; der Titel lautet «Transportsanitäter/in mit eidgenössischem Fachausweis». Die Ausbildung verbindet Theorie mit Praxiseinsätzen und umfasst unter anderem Anatomie und Krankheitslehre, Erste Hilfe und Basismassnahmen der Reanimation, Lagerungs- und Transporttechniken, Kommunikation sowie rechtliche Grundlagen.
Abzugrenzen sind Rettungssanitäterinnen und Rettungssanitäter mit höherer Fachschulausbildung, die im Notfalleinsatz arbeiten, und Transporthelferinnen und Transporthelfer mit einer kürzeren Grundausbildung.
Für Patienten ist entscheidend, dass jemand dabei ist, der weiss, was er tut — gerade bei einer Fahrt nach einer Operation, bei Atembeschwerden oder bei Unsicherheit. Angehörige können sich darauf verlassen, dass die Begleitung nicht nur fährt, sondern betreut.
Mobimed sucht laufend Transportsanitäterinnen und Transportsanitäter sowie Transporthelfer (40 bis 100 Prozent) für den Standort in Binningen. Die offenen Stellen finden Sie unter «Offene Stellen».
Für Spitäler und Heime sind Transportsanitäter wichtige Ansprechpersonen bei der Übergabe: Sie nehmen Informationen zu Medikamenten, Sauerstoffbedarf, Mobilität und Besonderheiten entgegen und geben sie am Ziel vollständig weiter. Diese saubere Übergabe ist ein wesentlicher Teil der Patientensicherheit, gerade bei Verlegungen zwischen zwei Häusern.
Die Nachfrage nach Transportsanitätern wächst. Die Bevölkerung wird älter, Spitäler entlassen Patientinnen und Patienten früher nach Hause, und immer mehr Behandlungen finden ambulant statt — das bedeutet mehr Fahrten zu Dialyse, Therapie und Kontrolle. Gleichzeitig ist qualifiziertes Personal knapp, was den Beruf für Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger interessant macht.
Wer gern mit Menschen arbeitet, ruhig bleibt, wenn es hektisch wird, und körperlich belastbar ist, bringt gute Voraussetzungen mit. Viele Transportsanitäter kommen aus der Pflege, dem Gesundheitswesen oder aus handwerklichen Berufen. Ein gültiger Führerausweis der passenden Kategorie und gute Deutschkenntnisse sind in der Regel Voraussetzung, denn Kommunikation mit Patienten, Angehörigen und Pflegepersonal ist ein zentraler Teil der Arbeit.
Typische Einsatzorte sind private Patiententransporte, Rettungsdienste, Spitäler mit eigenem Transportdienst und Organisationen, die Rückholungen aus dem Ausland durchführen.
Eine ältere Patientin wird nach einer Lungenentzündung vom Bruderholzspital ins Spital Liestal verlegt. Die Transportsanitäterin übernimmt sie auf der Station, lässt sich über Sauerstoffbedarf und Medikamente informieren und lagert sie mit erhöhtem Oberkörper auf der Trage. Unterwegs beobachtet sie die Atmung, am Ziel übergibt sie Patientin und Unterlagen an die Pflege.

Beim Liegendtransport wird der Patient auf einer Patientenliege in einem eigens dafür ausgerüsteten Fahrzeug transportiert.
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Bei einer Verlegungsfahrt bringen wir Patientinnen und Patienten von einer Institution in die nächste: vom Spital in eine andere Klinik, vom Akutspital ins Pflegeheim oder von der Klinik zurück ins Spital.
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Über unseren Rückholdienst organisieren wir den bodengebundenen Rücktransport nach Hause oder in eine Klinik zur Weiterbehandlung — national wie international.
Mehr erfahren: Rückholdienst & AuslandfahrtenRettungssanitäter haben eine höhere Fachschulausbildung und arbeiten vor allem im Notfalleinsatz. Transportsanitäter haben einen eidgenössischen Fachausweis und betreuen Patienten bei Kranken- und Patiententransporten sowie in Unterstützung von Rettungsteams.
Ja, Mobimed sucht Transportsanitäterinnen und Transportsanitäter sowie Transporthelfer mit 40 bis 100 Prozent für den Standort in Binningen. Bewerben können Sie sich online.
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Die Anerkennung durch den Interverband für Rettungswesen (IVR/IAS) ist keine Selbstauskunft, sondern das Ergebnis einer externen Prüfung von Fahrzeugen, Ausrüstung, Ausbildung und Abläufen. Mobimed hat sie als erster Patiententransportdienstleister der Nordwestschweiz erhalten — und trägt sie bis heute.
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